MarWin-STUDiOS  EXPLORE

EXPLORE NATURE

EXPLORE begann ursprünglich als einzelner Trip, über den wir berichten wollten. Ein paar Tage unterwegs sein, Eindrücke sammeln, fotografieren und das Erlebte mit euch teilen.

Mittlerweile ist es ein jährlich wiederkehrendes Projekt, dass uns immer wieder an neue Orte führt und zeigt, wie viel entsteht, wenn man einfach loszieht. Wir sind gespannt, wohin sich EXPLORE in den nächsten Jahren entwickelt und freuen uns darauf, euch mitzunehmen.



EXPLORE 1 - 01.04.23
EXPLORE 2 - 21.05.25
EXPLORE 3 - 12.05.26

EXPLORE-1 hatte es in sich. Drei von vier Tagen hat es durchgehend geregnet. Zum Glück gab es dann doch noch ein paar schöne Stunden. 


Die Kuhfluchtwasserfälle in Farchant standen ganz oben auf unserer Liste und haben sich von der besten Seite gezeigt. 

Hier eins der Ergebnisse...

Die große Wassermenge und die zahlreichen Mineralien die aus den Bergen ins Tal gespült werden, führen zu Wachstum an jeder Ecke.

Auch zahlreiche Moose und Flechten breiten sich in den Felsen nahe der Baumgrenze aus und erschaffen Stück für Stück einen grünen Teppich der das Bild der Berge gestaltet.

Je weiter man absteigt, desto bunter wird es. Bereits im März findet man die Besenheide an vielen Felsen. 

Die Karibik Deutschlands. So wird der Eibsee in Bayern am Fuße der Zugspitze von allen beschrieben die bereits dort waren. Glasklares Wasser und der kalkhaltige Grund sorgen für das karibische Aussehen. Aber auch bei Nacht ist der See einen Ausflug wert. Denn dann wird der See ganz still und es bleibt der Klang der Berge und das leise Geplätscher aus den Bächen und Wasserfällen in der Umgebung. 

Hier mit Blick auf das Eibsee-Hotel.

Manchmal hält die Natur den Atem an. Still genug, damit wir ihre Meisterwerke einfangen können.
Hier ist ein solcher Moment: Ein Schmetterling, festgehalten in all seinen Details und Farben. Jede Facette seiner filigranen Flügel, jedes Muster, jede Nuance erzählt eine eigene Geschichte.

Die feinen Details und filigranen Strukturen bis zu den warmen Farben zeigen, wie faszinierend Vergänglichkeit sein kann. Ein stilles Bild des Wandels, das zeigt, wie schön Veränderungen im Kleinen sein können.

EXPLORE 2 

Zwischen Regen und Rohmomenten 

Vier Tage, kaum trockene Stunden – und trotzdem jede Menge Erlebnisse. EXPLORE 2 hat uns wieder gezeigt, dass echte Momente oft dann entstehen, wenn nichts planbar ist. Zwischen Regenpausen und Nebelfenstern haben wir festgehalten, was sich uns spontan bot. Und genau daraus sind Bilder entstanden, die ehrlicher nicht sein könnten.

Vom Berg ins Tal.
Mit voller Kraft stürzt das Wasser über die Felsen, bahnt sich seinen Weg durch das raue Gelände und verschwindet schließlich im Tal. Ein stiller Moment im Lärm der Natur – roh, dynamisch und faszinierend zugleich.

Wachstum trotz Widerstand.
Dieser junge Spross wächst direkt aus einem Felsspalt – an einem Ort, der eigentlich wenig Raum für neues Leben lässt. Doch mit genug Feuchtigkeit und den Mineralien, die das Wasser aus dem Berg mitbringt, entstehen auch hier ideale Bedingungen für Wachstum. Ein stiller Beweis dafür, wie stark und anpassungsfähig die Natur ist.

Im Mai dürfen sie natürlich nicht fehlen. Zwischen frischem Grün und weichem Licht recken sich die zarten Blüten aus dem Boden. Unaufdringlich, aber unverkennbar – ein stilles Zeichen, dass der Frühling in voller Blüte steht.

Nur für zwei Stunden hat sich das Zugspitzmassiv gezeigt – dann war es wieder in Wolken gehüllt. Ein stiller, mächtiger Moment, der genau im richtigen Augenblick festgehalten wurde. So eindrucksvoll wie flüchtig.

Blühende Vielfalt im Tal.
Die Bergwiesen sind bekannt für ihre unglaubliche Artenvielfalt. Kein Wunder – das Beste aus den Höhen wird mit dem Wasser ins Tal getragen. Zusammen mit der konstant hohen Feuchtigkeit entsteht so ein idealer Nährboden, der alles sprießen lässt. Ein echtes Paradies für Pflanzen und alle, die genau hinschauen.

EXPLORE 3

Der Harz hat es immer noch in sich. 

Fünf Tage Harz, wechselhaftes Wetter und trotzdem einige starke Momente. EXPLORE 3 hat uns wieder gezeigt, dass man Fototouren nicht planen, sondern nehmen muss, wie sie kommen. Zwischen grauen Stunden, kurzen Lichtfenstern und spontanen Stopps haben wir festgehalten, was sich uns geboten hat. Und genau daraus sind Aufnahmen entstanden, die den Harz so zeigen, wie wir ihn erlebt haben. Anbei ein paar Ausschnitte für Euch.

Vom Wald zur offenen Fläche.

Direkt zu Beginn zeigt sich, wie stark der Harz gezeichnet ist. Durch Borkenkäfer und Klimaschwankungen sind große Teile der Wälder verschwunden. Kahle Stellen, wohin man sieht. Und doch entsteht zwischen all dem Verlust auch etwas Neues: Seit Jahren wird gegengesteuert, aufgeforstet und mit neuen Baumkulturen gearbeitet. Der Kontrast bleibt sichtbar – roh, ehrlich und noch für lange Zeit Teil dieser Landschaft.

Nicht alles im Harz ist vergänglich. Zwischen kahlen Flächen und offenen Landschaften ragen sie immer wieder aus dem Boden: markante Felsstrukturen, rau, beständig und an unzähligen Stellen sichtbar. Besonders zum Sonnenaufgang und Sonnenuntergang werden sie vom Licht perfekt in Szene gesetzt. Als hätten sie genau dort auf uns gewartet.

Aus fast jedem Felsen scheint neues Leben zu wachsen. Bäume klammern sich an Risse, Wurzeln suchen ihren Weg durch Stein und Erde. Als würde die Natur selbst hier keine Grenze akzeptieren. Wie in den Bayerischen Alpen zeigt sich auch im Harz, dass sie immer einen Weg findet, zu wachsen und zu bestehen. Still, kraftvoll und beeindruckend zugleich.

Natürlich darf die Brockenbahn nicht fehlen. Langsam arbeitet sie sich durch den Harz, vorbei an Wäldern, offenen Flächen und rauen Felslandschaften. Für einen Moment wirkt alles wie aus einer anderen Zeit. Seit Jahrzehnten gehört sie fest zu dieser Landschaft und bringt Menschen bis hinauf auf den Brocken. Ein MUSS für jeden Fotografen.

Auch im Harz zeigt sich, dass der Kontrast oft im Detail liegt. Kleine Strukturen, feine Farben und stille Motive, die sich vielleicht fast überall auf der Welt finden lassen – und hier trotzdem dazugehören. Denn der Harz möchte nicht kalt und karg wirken. Er will grün sein, satt sein, lebendig sein. Und manchmal reicht genau ein kleiner Ausschnitt, um das sichtbar zu machen.

Nicht immer braucht es das perfekte Licht, den perfekten Ort oder den perfekten Plan. Manchmal reicht ein kurzer Blick ins Detail, um ein Bild zu finden, das genau in diesem Moment funktioniert.


Genau das macht Fotografie aus. Und genau das verbindet uns als Fotografen.


Seid kreativ, bleibt neugierig und habt Spaß. Alles andere kann warten.